Wer jetzt an die (leicht adaptierte :-)) Textpassage der Bangles denkt, irrt! Doch was hat es mit den Ägyptern auf sich? Sie wollen wissen was denn überhaupt „WOK“ bedeutet? Nein, wir kochen auch kein Essen darin, unsere Zutat ist ausschließlich Know-how. Da wären wir auch schon beim Thema. „WISSEN“ – auch die alten Ägypter kannten die Bedeutung von Wissen und machten sich dieses beispielsweise im Zuge des Pyramidenbaus zu nutze. Das Wissen darüber wurde auf Tontafeln verewigt, sozusagen die erste „Wissensaufbewahrung(sstätte)“. Die Wissensspeicherung hat also eine lange Tradition!

Und auch die FACT widmet sich dem Wissen das jede/r Einzelne einbringt, um es nutzbringend zur Verfügung zu stellen. WOK heißt übrigens „World of Knowledge“ und ist sozusagen unsere „Tontafel des 21. Jahrhunderts“.

Welches Wissen ist denn eigentlich nützlich …
.. und was ist „Wissen“?

Wissen ist die Gesamtheit der Kenntnisse und Fähigkeiten, die Individuen zur Lösung von Problemen einsetzen. Dies umfasst sowohl theoretische Erkenntnisse, als auch praktische Handlungsweisen. Wissen stützt sich auf Daten und Informationen, ist aber im Gegensatz zu ihnen immer an Personen gebunden. (vgl. Kompetenzkatalog der Gesellschaft für Wissensmanagement.)
Peter Drucker prägte den Begriff des Wissensarbeiters. Das sind Menschen, die ihr Wissen produktiv nutzen und damit zur Wertschöpfung in Unternehmen beitragen. Doch welches Wissen ist überhaupt dokumentierungswürdig? Und ist das alles nicht viel zu zeitintensiv und aufwendig? Nein! Gerade das Wissen wie etwas getan wird, wie ein Projekt verlaufen ist, etc., .. kann für jemand anderen wichtig und nützlich sein und muss nicht zwangsläufig wieder „neu gedacht“ werden.

Unser Wissen wird zwar nicht mehr in Hieroglyphen erfasst, aber manchmal kommt uns das Erfassen/Speichern von Daten doch wie das Lesen der alten Schriftkunst der Ägypter vor. Viele Informationen sind zwar abgelegt, aber werden dennoch zum Teil immer wieder aufs Neue gedacht, sind veraltet oder einfach nicht auffindbar. Doch wie lässt sich das lösen? Es gibt heutzutage zahlreiche Wissensmanagementsysteme die sich diesen Problemstellungen widmen.

Unsere Idee dazu? Wir „wok´n“
Unsere „World of Knowledge“ ist ein lebendiges System, welches kurzfristig erlangtes Wissen langfristig haltbar macht und Bestandteil der gelebten Unternehmenskultur ist. Ganz im Sinne des klassischen Wissensmanagements wird versucht, die Wissensidentifikation, den Wissensaustausch und die Wissensbewahrung zu systematisieren.

Angelehnt an unsere Leistungsstränge werden neu ausgearbeitete Dokumente geprüft, von kundenspezifischen Themen neutralisiert und in unsere Datenbank eingetragen. Anwendungsbeispiele, Tipps, Tricks sowie Best Practice-Lösungen werden ebenfalls dokumentiert. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Das Wissen ist immer verfügbar, immer aktuell, Wissen kann nachhaltig aufgebaut/gesichert werden und ist für jeden zugänglich und somit unabhängig von einer Person als Wissensträger. Eine Übersicht (bei uns als Excel-Tabelle dargestellt) hilft, einfach an gewünschte Informationen heranzukommen und sich einen Überblick über die Inhalte im WOK zu verschaffen.

Besonders wichtig ist dabei, dass es jedenfalls einen Verantwortlichen gibt der die Pflege übernimmt. Denn wir wollen kein „totes“ Informations-Sammelsurium sondern ein lebendiges, aktuelles und nützliches System von dem alle profitieren. Das heißt es darf dann schon mal bei Nichtnutzung eines Dokuments mutig die „Entfernen-Taste“ gedrückt werden. „Der Weg entsteht beim Gehen“ ist hier das Motto! Die Inhalte werden laufend geprüft/verbessert, wenn diese in einem anderen Projekt weiterentwickelt wurden.

Die Tür & Angel Idee …
Aber das Spannende an Wissen ist ja auch, dass es auf unterschiedliche Art u Weise eingeholt/ausgetauscht werden kann. Besonders der informelle Austausch – also „Zwischen Tür und Angel“ – ist wichtig und wertvolle Erfahrungen können so weitergegeben und in unserem WOK erfasst werden. Hierzu haben wir die Möglichkeit geschaffen, „zwischen Tür und Angel“ auf Post-Its unsere Ideen zu Papier zu bringen.

„WOK“ the talk
Dieses Management unseres Wissens-Pools sehen wir als einen Schritt hin zum exzellenten Unternehmen: auch im EFQM-Excellence-Modell ist der Regelkreis des ständigen Bewertens und Verbesserns ein zentrales Thema. Für Interessierte gibt es hier eine Nachlese unseres Experten Johann Sauermann zum neuen EFQM-Modell 2020.